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No More

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Wenn es einen Song gibt, der die Bezeichnung Kult-Klassiker verdient hat, ist es "Suicide Commando" von No More. Remixe u.a. von DJ Hell und Echopark, Coverversionen des französischen DJs Vitalic, der polnischen Band Mikrowafle u.a., sowie zahlreiche Compilations sorgten dafür, dass der Song seit 1981 immer irgendwo lief. Auch heute ist der Song immer noch unverzichtbarer Teil vieler DJ-Sets von Dark Wave bis Electroclash, von EBM bis Post Punk, von Electronica bis Indierock. "Suicide Commando, a song that refuses to die. A couple of years after these Germans recorded this, it spread like a virus to become a cult classic. The virus is still spreading to this day." (Optimo, UK)

     

Vom frühen Post-Punk & (No) Wave zum Dark Underground, vom EBM über Techno zum Electroclash - und wieder zurück!

Sommer 1979. Frustriert und gelangweilt von ihrer Schülerband formierten Andy Schwarz, Tina Sanudakura und Christian Darc No More. Schon ein Jahr später waren No More fester und wichtiger Bestandteil der Kieler Szene und spielten ihren ersten Auftritt vor einem größeren Publikum auf einem Nachwuchsfestival - aufgrund ihres herben Sounds und angesichts der Pogo tanzenden Szene (zu der Zeit wusste man in Kiel nicht unbedingt was Pogo ist) sorgte die Band für einigen Aufruhr. Ende 1983 begann die eigentliche Erfolgsgeschichte von "Suicide Commando" quasi aus dem Nichts. Doch das vorläufige Ende der Band folgte nur wenig später. 1986 löste sich das Quartett, kurz vor Erscheinen ihres Albums "Hysteria" nach sieben Jahren Bandgeschichte auf.

Bis zur Re-Union vergingen Jahrzehnte. Nachdem No More (verdichtet auf das Duo Tina Sanudakura und Andy Schwarz) schon mit dem Compilation-Album "Remake/Remodel" 2007 ein neues Kapitel in der Bandgeschichte aufschlugen, gingen sie im Herbst 2008 - nach 22 Jahren Pause - wieder auf die Bühne. Vom BIMfest in Antwerpen, über Auftritte in Warschau, Kopenhagen, Athen, Stockholm, Mailand, Rom, Rotterdam, Hamburg, München, Berlin und Paris bis hin zum M'era Luna Festival, spielen No More erfolgreiche Auftritte in ganz Europa.

Im Jahr 2012 erschien mit dem Album "Midnight People & Lo-Life Stars" das erste "richtige" Studioalbum seit 1986. Inspiriert durch ihre Tour quer durch Europa, gaben No More im besten Gonzo-Journalismus und mit dem so eindeutig und klar definierten Post-Punk-Proto-Electronica-Kraut-Glam ihre Eindrücke wieder.
"Natürlich sind die meisten Leute zuerst wegen "Suicide Commando" zu den Konzerten gekommen, da machen wir uns gar nichts vor. Aber die meisten sind mit dem Gefühl nach Hause gegangen, das dies gar nicht unser bester Song ist und dass wir noch wesentlich mehr zu bieten haben.", so das Statement der Band.
Das lag zum einen an der intensiven Bühnenpräsenz (schon 1982 beschrieb der New Musical Express im Review zu "A Rose Is A Rose" No More als "a trio of young Germans who appear to have fallen out of Lou Reed's Berlin album"), zum anderen an der gekonnten Mischung aus neuen und alten Songs. Während ihr Überhit "Suicide Commando" eine monochrome Fläche war, die jeder in der fast 30-jährigen Erfolgsgeschichte des Songs mit den eigenen Begehrlichkeiten füllen konnte, setzen No More heute in jedem Song Schlaglichter, sowohl auf die Gegenwart als auch die Vergangenheit. Oder wie es das Londoner Playground Magazine Ende 2009 treffend formulierte: "It's always impressive when a band go full circle and have the presence of mind to use the music of those they've influenced to re-invigorate their own sound." Mal verwenden No More traditionelle Songstrukturen, dann wieder loopen sie sich durch Songs wie beim psychedelischen "The Kores Of Stockholm". No More spielen live extravagante Coverversionen von Velvet Undergrounds "Waiting For The Man" und den No Wave Klassiker "Hands In The Dark". Sie verwandeln aber auch alte Songs wie z.B. "French Kisses" in Noise-Disco und bringen mit "In A White Room" Minimal-Electronica auf den Punkt.

Auf die Frage, welcher Art von Musik, welchem Genre denn No More heute zuzurechnen sind, antwortet die Band: "Wenn wir diese vielzitierte Schublade für uns benennen sollten, wäre es definitiv Post-Punk-Proto-Electronica-Kraut-Glam. Wir nehmen Songs aus jeder No More Phase, sowie neue Songs und drehen sie dann gemeinsam durch den Zeitwolf. Und heraus kommt großartiger rhythmischer Lärm, Pop halt."

Im Fühjahr 2012 folgte mit "Sisyphus" schon das nächste Album. Darauf kehren No More zur Beschwörungsformel, zum Mantra, zum Loop zurück. Deutlich düsterer als das Vorgängeralbum, ist es am ehesten mit No More's 82er Kult-Album "A Rose Is A Rose" zu vergleichen.

     

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